Erbaut
um nach den Erfahrungen der beiden Kriege 1870/71 und 1914-1918 das Land
nach Osten hin zu sichern konnte das Bollwerk aus Stahl und Beton seinen
Zwischenraumtruppen beraubt im WW II diese Aufgabe nicht erfüllen.
Nach Kriegsende und der Bedrohung im kalten Krieg wurde zwar einiges
wieder hergerichtet doch heute ist die Maginotlinie nur noch an wenigen
Stellen militärisch genutzt, der Rest verfällt oder wird als Museum
betrieben.
(07.11.2004)
Durch
seine lange Nord und Westküste seit jeher von See aus bedroht errichteten
die Regierenden Frankreichs über die Jahrhunderte Hinweg an vielen
strategischen Stellen Befestigungsanlagen. Zu Zeiten Ludwig des XIV wurden
durch Vauban viele der älteren Befestigungen überholt und Neue gebaut.
Im zweiten Weltkrieg nutzten deutsche Bautrupps der Festungspioniere und
der Organisation Todt oftmals die strategische günstig gelegenen Anlagen
für Ihre Bunker des Atlantikwalls.
(28.02.2004)
Neben
Ypern, das durch den ersten Gasangriff bekannt wurde, wird wohl kaum ein
anderer Ort so sehr mit den Schlachten den Ersten weltkriegs in Verbindung
gebracht wie die Stadt Verdun mit den um sie herum gruppierten
Befestigungsanlagen.
Riesig
liegt die Zitadelle von Bitche über dem kleinen Ort.
In den 1870/71er Krieg, den 1. Weltkrieg und in
den zweiten Weltkrieg involviert hatte die Zitadelle eine wechselhafte
Vergangenheit und kämpft heute wie viele Bauwerke gegen dem Verfall.
Die
erste Moderne in Beton gebaute und aus dezentrale gelegenen Bauwerken
bestehende Fort sperrte einst die Region südlich von Strassburg gegen das
Rheintal.